AML

 Akute Myeloische Leukämie 

  

Das ist der wohl schwerste Teil dieser Seite. Aber ich fange einfach mal an.

Im November 2002 kurz nach Sarahs 10ten Geburtstag, es war beim Martinszug in ihrihrer Schule, bekam sie Fieber. Zuerst dachte ich sie sei nur sauer auf mich weil wir uns an diesem Abend ein wenig gestritten hatten. Sie hat nähmlich die Gutscheine für ihre Weckmänner vergessen und konnte sie deshalb nicht abholen es war irgendwie so typisch Sarah. Naj auf jedenfall wurde es über Nacht schlechter mit ihr das Fieber stieg und stieg. Am anderen Morgen klagte sie auch noch über Halsschmerzen. Wir duhren ins ansässige Kh zum Notdienst weil Samstag war. Eine Diagnose war schnell gestellt; "Scharlach" ein Rezept, Apotheke und dann schnell nach Hause. Das Antibiotika schien schnell anzuschlagen und die Halsschmerzen gingen weg, doch das Fieber blieb. Montags fuhren wir dann zum Kinderarzt der mir dann bestätigte das die Halsentzündung weg war. Vielleicht noch ein zwei Tage und dann ist es überstanden sagte er. Doch ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend. Am Mittwoch morgen ging es ihr so schlecht, sie konnte sich kaum auf den Beinen halten das ich besorgt mit ihr nochmals zum Arzt fuhr. Sie hatte noch einen Husten hinzu bekommen, ihre Augen waren Blutunterlaufen und das Fieber ging bis auf 40° Grad hoch. Sie war ein Häufchen Elend. Später erzählte sie mir das si sich kaum an diesen Tag erinnern konnte. Der Docktor wusste auch nicht recht was mit ihr war und wies uns mit Verdacht auf Lungenentzündung ins Krankenhaus ein. Dort haben sie ihr dann Blut abgenommen und ihr ein Zimmer zugewiesen. Ich fuhr nachHause und habe Sachen gepackt und Raphaela bei meiner Schwester untergebracht. Mein damaliger Mann war z.Zt. in Kur, ich rief dort an und bat ihn die Kur zu unterbrechen bzw 1 -2 Tage Urlaub zu erbeten bis es Sarah wieder ein wenig besser gehe. Dann wollte ich gerade wieder fahren als das Krankenhaus anrief.

"Bitte kommen sie schnell zurück, wir haben etwas in Sarahs Blut gefunden"

Das ist einer der Sätze die ich nie vergessen werde. Ich bin sofort ins Auto und hingefahren. Als ich dort war hat man mich sofort zum Chefarzt gebracht und der teilte mir dann mit,: Sarah hat Leukämie, wir werden sie jetzt sofort in die Uni-Klinik nach Essen verlegen, die warten schon, ich habe ihnen das Blutbild gefaxt es wird höchste Zeit..............Dann ging alles ganz schnell. Ich hatte noch nichtmal Zeit es Sarah zu erklären. Da kamen auch schon die Krankenwagenfahrer und holten uns ab.

Es begann eine endlos zu scheinende Fahrt von Velbert nach Essen. Als wir endlich dort ankamen warteten sie wirklich auf uns. Sarah wurde nochmal komplett untersucht. Es ging ihr zunehmend schlechter. Nachdem die Untersuchungen abgeschlossen waren bekamen wir ein Zimmer Auf der Kinderkrebsstation zugewiesen zugewiesen. Ein kleiner Junge angeschlossen an viele Schläuche versuchte vergeblich in den Schlaf zu kommen. Heute weiß ich wie schwer das manchmal für die Kinder war.Eine nette Krankenschwester wieß mich erst einmal in die " geflogenheiten" der Station ein. Dann folgte ein Gespräch mit dem Oberarzt. " Sarah hat sehr viele Krebszellen im Blut über 90%, so können wir noch nicht mit der Chemo beginnen. Wir müssen erst einen Blutaustausch vornehmen sonst wird sie die Chemo nicht überleben." Er erklärte mir sehr genau und gut verständlich was bei dieser Krebsart passiert wie sie Entsteht und warum man gerade in Sarah´s Fall nicht sofort mit der Chemo beginnen kann. Mit wurde heiß, Kalt, schlecht und irgendwie alles auf einmal. Ich hörte nicht wirklich was mir der Arzt erklärte. Irgendwie drehten sich die Worte nur in meinem Kopf. Aber so geht es allen Eltern wenn sie so eine Diagnose bekommen.

Sarah bekam ein Bett auf der Intensivstation. Dort wurde dann alles für einen Blutaustausch vorbereitet. Wie ich erfahren sollte geht soetwas nicht so einfach man muß genau berechnen wie schnell man das Blut "herauszieht" und wieder neues Blut zu führt. Der Oberarzt blieb die halbe Nacht selbst bei uns. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. irgenddwie hat er mich sehr damit beruhigt und mir irgendwie ne Sicherheit gegeben. Sarah hat wärend der ganzen Zeit ziemlich viel geschlafen. Später erzählte sie mir, sie könne sich nicht mehr daran erinnern.

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